Ukrainischer Dokumentarfilm "Traces"
- Beginn
- Ende
- Veranstaltende
- https://deutsch-ukrainische-gesellschaft.de/
- Standort
- Grimmaische Straße 6, 04109 Leipzig
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Standort
Beschreibung
Die "Deutsch-Ukrainische Gesellschaft – Für unsere und eure Freiheit e.V." zeigt am Donnerstag, 5. November 2026, um 19 Uhr den Dokumentarfilm „Traces“ von Alisa Kovalenko und Marysia Nikitiuk im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig.
Kooperationspartner sind das Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO), die Stiftung Friedliche Revolution und das Zeitgeschichtliche Forum Leipzig.
Prof. Dr. Maren Röger, Direktorin des GWZO, wird in den Film einführen.
„Traces“ begleitet ukrainische Frauen, die während der russischen Invasion sexualisierte Gewalt und Folter überlebt haben und sich heute gemeinsam für Aufarbeitung und Gerechtigkeit einsetzen. Im Mittelpunkt steht Iryna Dovhan, eine ehemalige Gefangene, die heute als Aktivistin die Aussagen weiterer Überlebender aus den befreiten Gebieten sammelt. Der Film feierte im Februar 2026 auf der Berlinale Premiere und gewann den Panorama-Publikumspreis. Die Ukraine hat ihn als offiziellen Beitrag für den Oscar als „Bester Internationaler Film“ eingereicht.
Die Frauen in „Traces“ holen sich ihre Würde zurück, indem sie ihr Schweigen brechen. Dieser Kampf hat seine Vorgeschichte im Maidan-Aufstand 2013/14, den die Ukrainerinnen und Ukrainer „Revolution der Würde“ nennen. Die Reihe „Leipzig und Kyjiw – Städte der Revolution“ knüpft daran an: Beide Städte sind seit 65 Jahren Partnerstädte. Leipzig steht für die Friedliche Revolution 1989, Kyjiw für den Euromaidan 2013/14.
Am 1. Dezember 2026 folgt im Zeitgeschichtlichen Forum eine Podiumsdiskussion, auf die noch extra hingewiesen wird.
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