
Beginn
Mi., 12. August 2026
18:00
Veranstalter
Vortrag und Gespräch
Standort
Johannesstraße 173
99084 Erfurt
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Am 12. August um 18 Uhr lädt das Ukrainische Kulturzentrum Erfurt zu einer Begegnung mit dem deutschen Schriftsteller und Philosophen Christoph Brumme ein.
Seit vielen Jahren lebt der gebürtige Wernigeröder in Poltawa. Nach Beginn des russischen Angriffskrieges blieb er in der Ukraine, engagiert sich ehrenamtlich im Frontgebiet, unterstützt Evakuierungen und dokumentiert den Krieg in Fotografien und Texten.
An diesem Abend zeigt Christoph Brumme seine Fotografien aus der Ukraine, berichtet von den Menschen, denen er begegnet ist, von Ereignissen, die er selbst erlebt hat, und steht anschließend für Fragen und Gespräche zur Verfügung.
Wir laden alle ein, die die Ukraine aus der Perspektive eines Menschen von hier kennenlernen möchten, der seit vielen Jahren dort lebt und den Krieg unmittelbar erlebt.
Eintritt frei, in deutscher Sprache.
Über Christoph D. Brumme
Geboren 1962 in Wernigerode, aufgewachsen in Elend. Als junger Mann hat er nach seiner Lehre als Eisenbahner in Eisleben gelebt, dort auch am Theater gearbeitet, später Philosophie studiert. Seit 1991 arbeitet er als Schriftsteller, seit 2016 lebt er in der Ukraine. Der Mitteldeutsche Rundfunk vertonte mehrere seiner Romane u.a. mit Julia Jäger, Jan Josef Liefers und Corinna Harfouch.
Etliche Male fuhr Brumme nach der Wende mit dem Fahrrad von Berlin bis nach Russland an die Wolga, quer durch die Ukraine. Er ist ein Beobachter, ein Denker, beschreibt plastisch. Die Entschleunigung des Radfahrens ermöglicht intensive Beobachtungen im direkten Kontakt mit Landschaft und Menschen. „Vom Rausch der Geschwindigkeit, dem Geheimnis der Langsamkeit und dem Wissen, dass das Glück zwei Räder hat“, erzählt sein Buch „111 Gründe das Radfahren zu lieben.“
Brumme liebt die Ukraine und ihre Menschen. Er schreibt darüber, ist dort geblieben, hat eine Familie gegründet, schreibt Bücher und Essays. Der Philosoph und Schriftsteller arbeitet auch als Freiwilliger im Frontgebiet und zweifelt daran, dass der Krieg allein durch Verhandlungen beendet werden kann.
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