
Beginn
Mo., 10. August 2026 — Do., 27. August 2026
19:00 — 19:00
Veranstalter
Gesprächsreihe
Standort
Sachsen-Anhalt (landesweit)
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16 Orte, 18 Tage, 48 Mitwirkende: Die Autorenvereinigung PEN Berlin geht im August nach Sachsen-Anhalt und organisiert in 16 größeren und kleineren Orten eine Gesprächsreihe zum Thema Heimat. Die Tour knüpft an frühere Veranstaltungsreihen des PEN Berlin in anderen Bundesländern an und lädt das Publikum ausdrücklich ein, die Gespräche aktiv mitzugestalten.
Unter dem (sehr deutschen) Wort Heimat können sich viele Menschen immer noch – oder wieder? – etwas vorstellen: in konservativen Milieus, wo der Begriff seit jeher beheimatet ist, in rechtsextremen Kreisen, die ihn zu vereinnahmen versuchen, aber auch links der Mitte. Was aber ist Heimat? Und – um die Frage mit Jean Améry aufzugreifen – wie viel Heimat braucht der Mensch? Was ist erforderlich, um sich zu beheimaten? Was gefährdet das Heimatgefühl? Wie geht Heimat im Plural? Und gibt es ein spezifisch ostdeutsches Heimatgefühl – und wenn ja, was macht es aus?
Unter dem Motto „Ist das noch mein Land?“ bis „Ist das schon mein Land?“ diskutieren Autor:innen sowie Gäste aus Wissenschaft, Journalismus, Kultur, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft gemeinsam mit dem Publikum über diese Fragen. Die Veranstaltungen finden nicht nur in Theatern und Kulturzentren statt, sondern bewusst auch an Orten des gesellschaftlichen Zusammenhalts – etwa in Sportvereinen, Chören, Kirchen oder bei der Jüdischen Gemeinde Halle.
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